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Pressemitteilung vom 06.03.2026

Internationaler Frauentag 2026:

Geschlechterparität und Gleichstellungskompetenz in die Führung der Ministerien

Die Landesgleichstellungsbeauftragte begrüßt, dass der vorliegende Koalitionsvertrag Gleichstellungspolitik als Querschnittsaufgabe anerkennt. „Für die konsequente Umsetzung der Querschnittsaufgabe Gleichstellung müssen die Führungspositionen in den Landesministerien paritätisch besetzt werden: 50 Prozent Ministerinnen, 50 Prozent Staatssekretärinnen, 50 Prozent Abteilungsleiterinnen“ – so Dr. Uta Kletzing.

Die Verhandlungen zum Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU sind abgeschlossen. Im Kapitel „Soziale Sicherheit und Vielfalt für ein starkes Gemeinwesen“ wird auf den Verfassungsauftrag Gleichstellung verwiesen und Gleichstellungspolitik als Querschnittsaufgabe festgeschrieben. Sie umfasse alle Politikfelder und erfordere strukturelle Veränderungen – so der Koalitionsvertrag.

Dr. Uta Kletzing, Landesgleichstellungsbeauftragte: „Der Internationale Frauentag und die Brandenburgischen Frauenwochen fallen in diesem Jahr in die Phase der Neubildung der Landesregierung. Mit den Personalentscheidungen für das Kabinett und für die weiteren Führungspositionen der Ministerien werden zentrale Weichen für Brandenburg gestellt. Als Landesgleichstellungsbeauftragte ermutige ich dazu, diese Weichen auch für mehr Gleichstellung zu stellen! Der vorliegende Koalitionsvertrag schafft eine wichtige Grundlage dafür, da er Gleichstellung als Querschnittsaufgabe anerkennt. Diese Querschnittsaufgabe konsequent umzusetzen, erfordert die Gleichstellungsperspektive als fachpolitische Perspektive in allen Ressorts: von Arbeit und Bildung über Inneres und Landwirtschaft bis zu Wirtschaft und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Geschlechterparität in den Führungspositionen der Ministerien ermöglicht diese Gleichstellungsperspektive. Die paritätische Teilhabe von Frauen in den Führungsebenen von Politik und Verwaltung ist aber vor allem ein Gebot von Demokratie und: von Verantwortung für Brandenburg.“

Hintergrund:

Die Brandenburgische Landesverfassung formuliert verbindliche frauen- und gleichstellungspolitische Aufgaben für das Land Brandenburg. In der Landesverfassung steht in Art. 12 Abs. (3): „Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das Land ist verpflichtet, für die Gleichstellung von Frau und Mann in Beruf, öffentlichem Leben, Bildung und Ausbildung, Familie sowie im Bereich der sozialen Sicherung durch wirksame Maßnahmen zu sorgen.“

Seit 1991 finden jedes Jahr aus Anlass des Internationalen Frauentags im Monat März die Brandenburgischen Frauenwochen statt. 247 Veranstaltungen werden dieses Jahr landesweit unter dem Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ organisiert. Weitere Informationen dazu siehe 20260225_Pressemitteilung_36BFW.pdf.

Mehr Informationen:

Dr. Uta Kletzing
Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Landes Brandenburg

Web: https://mgs.brandenburg.de/mgs/de/beauftragte/landesgleichstellungsbeauftragte/#
Insta: lgba_brandenburg
Mail: landesgleichstellungsbeauftragte@mgs.brandenburg.de
Tel: 0331-866-5012

Geschlechterparität und Gleichstellungskompetenz in die Führung der Ministerien

Die Landesgleichstellungsbeauftragte begrüßt, dass der vorliegende Koalitionsvertrag Gleichstellungspolitik als Querschnittsaufgabe anerkennt. „Für die konsequente Umsetzung der Querschnittsaufgabe Gleichstellung müssen die Führungspositionen in den Landesministerien paritätisch besetzt werden: 50 Prozent Ministerinnen, 50 Prozent Staatssekretärinnen, 50 Prozent Abteilungsleiterinnen“ – so Dr. Uta Kletzing.

Die Verhandlungen zum Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU sind abgeschlossen. Im Kapitel „Soziale Sicherheit und Vielfalt für ein starkes Gemeinwesen“ wird auf den Verfassungsauftrag Gleichstellung verwiesen und Gleichstellungspolitik als Querschnittsaufgabe festgeschrieben. Sie umfasse alle Politikfelder und erfordere strukturelle Veränderungen – so der Koalitionsvertrag.

Dr. Uta Kletzing, Landesgleichstellungsbeauftragte: „Der Internationale Frauentag und die Brandenburgischen Frauenwochen fallen in diesem Jahr in die Phase der Neubildung der Landesregierung. Mit den Personalentscheidungen für das Kabinett und für die weiteren Führungspositionen der Ministerien werden zentrale Weichen für Brandenburg gestellt. Als Landesgleichstellungsbeauftragte ermutige ich dazu, diese Weichen auch für mehr Gleichstellung zu stellen! Der vorliegende Koalitionsvertrag schafft eine wichtige Grundlage dafür, da er Gleichstellung als Querschnittsaufgabe anerkennt. Diese Querschnittsaufgabe konsequent umzusetzen, erfordert die Gleichstellungsperspektive als fachpolitische Perspektive in allen Ressorts: von Arbeit und Bildung über Inneres und Landwirtschaft bis zu Wirtschaft und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Geschlechterparität in den Führungspositionen der Ministerien ermöglicht diese Gleichstellungsperspektive. Die paritätische Teilhabe von Frauen in den Führungsebenen von Politik und Verwaltung ist aber vor allem ein Gebot von Demokratie und: von Verantwortung für Brandenburg.“

Hintergrund:

Die Brandenburgische Landesverfassung formuliert verbindliche frauen- und gleichstellungspolitische Aufgaben für das Land Brandenburg. In der Landesverfassung steht in Art. 12 Abs. (3): „Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das Land ist verpflichtet, für die Gleichstellung von Frau und Mann in Beruf, öffentlichem Leben, Bildung und Ausbildung, Familie sowie im Bereich der sozialen Sicherung durch wirksame Maßnahmen zu sorgen.“

Seit 1991 finden jedes Jahr aus Anlass des Internationalen Frauentags im Monat März die Brandenburgischen Frauenwochen statt. 247 Veranstaltungen werden dieses Jahr landesweit unter dem Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ organisiert. Weitere Informationen dazu siehe 20260225_Pressemitteilung_36BFW.pdf.

Mehr Informationen:

Dr. Uta Kletzing
Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Landes Brandenburg

Web: https://mgs.brandenburg.de/mgs/de/beauftragte/landesgleichstellungsbeauftragte/#
Insta: lgba_brandenburg
Mail: landesgleichstellungsbeauftragte@mgs.brandenburg.de
Tel: 0331-866-5012