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Fachkräftesicherung in der Pflege

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Projektgruppe Pflegeberufereformgesetz, Foto: © Antonioguillem / Fotolia
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Generalistische Pflegeausbildung

Die generalistische Pflegefachkraftausbildung steht für eine bundesweit einheitliche, moderne, kompetenzorientierte und europaweit anerkannte Qualifikation im Pflegebereich. Sie vereint die bisherigen Berufsbilder der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in einem Abschluss Pflegefachfrau, Pflegefachmann bzw. Pflegefachperson. Der Berufsabschluss befähigt zum Einsatz in allen Versorgungsgebieten der Pflege, ist praxisnah, interdisziplinär ausgerichtet und eröffnet vielfältige Karriere- und Entwicklungsperspektiven.

Die generalistische Pflegefachkraftausbildung steht für eine bundesweit einheitliche, moderne, kompetenzorientierte und europaweit anerkannte Qualifikation im Pflegebereich. Sie vereint die bisherigen Berufsbilder der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in einem Abschluss Pflegefachfrau, Pflegefachmann bzw. Pflegefachperson. Der Berufsabschluss befähigt zum Einsatz in allen Versorgungsgebieten der Pflege, ist praxisnah, interdisziplinär ausgerichtet und eröffnet vielfältige Karriere- und Entwicklungsperspektiven.


Hochschulische Pflegeausbildung

Neben der beruflichen Ausbildung in den Pflegefach- und Assistenz- bzw. Helferberufen steht auch die hochschulische Pflegeausbildung weiter im Fokus. Das Studium vermittelt neben den Inhalten der beruflichen Ausbildung unter anderem Kompetenzen zur Steuerung und Gestaltung hochkomplexer Pflegeprozesse, zur Erschließung der neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse und für eine kritisch reflexive Auseinandersetzung mit theoretischem wie praktischem Pflegewissen. Besonders hervorzuheben ist, dass das Studium auch zur selbständigen und eigenverantwortlichen Übernahme von erweiterten heilkundlichen Tätigkeiten befähigt.

Aktuell bieten in Brandenburg die folgenden Hochschulen die akademische Pflegeausbildung an:

Neben der beruflichen Ausbildung in den Pflegefach- und Assistenz- bzw. Helferberufen steht auch die hochschulische Pflegeausbildung weiter im Fokus. Das Studium vermittelt neben den Inhalten der beruflichen Ausbildung unter anderem Kompetenzen zur Steuerung und Gestaltung hochkomplexer Pflegeprozesse, zur Erschließung der neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse und für eine kritisch reflexive Auseinandersetzung mit theoretischem wie praktischem Pflegewissen. Besonders hervorzuheben ist, dass das Studium auch zur selbständigen und eigenverantwortlichen Übernahme von erweiterten heilkundlichen Tätigkeiten befähigt.

Aktuell bieten in Brandenburg die folgenden Hochschulen die akademische Pflegeausbildung an:


Altenpflegehilfeausbildung

Die Ausbildung zum Altenpflegehelfer/zur Altenpflegehelferin ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung an Pflegeschulen. Im Land Brandenburg dauert sie in Vollzeit 1 Jahr, in Teilzeit 1,5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe ist ein wichtiger Baustein für die Sicherung des Fachkräftebedarfs im Land Brandenburg. Sie qualifiziert für unterstützende und mitwirkende Tätigkeiten in der Pflege und ermöglicht den Einstieg in pflegerische Berufsfelder mit guten Anschluss- und Entwicklungsmöglichkeiten als beispielsweise Pflegefachkraft.

Neben der Ausbildung können Personen mit Berufserfahrung in der Altenpflege(hilfe) den Berufsabschluss im Rahmen einer Nichtschülerprüfung erlangen.

Die Ausbildung zum Altenpflegehelfer/zur Altenpflegehelferin ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung an Pflegeschulen. Im Land Brandenburg dauert sie in Vollzeit 1 Jahr, in Teilzeit 1,5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe ist ein wichtiger Baustein für die Sicherung des Fachkräftebedarfs im Land Brandenburg. Sie qualifiziert für unterstützende und mitwirkende Tätigkeiten in der Pflege und ermöglicht den Einstieg in pflegerische Berufsfelder mit guten Anschluss- und Entwicklungsmöglichkeiten als beispielsweise Pflegefachkraft.

Neben der Ausbildung können Personen mit Berufserfahrung in der Altenpflege(hilfe) den Berufsabschluss im Rahmen einer Nichtschülerprüfung erlangen.

Ab 2027 wird die Pflegefachassistenz als bundesweit einheitlicher, geregelter Ausbildungsweg eingeführt und ersetzt perspektivisch die Altenpflegehilfeausbildung in diesem Bereich. Sie stärkt die Qualität der pflegerischen Versorgung durch eine kompetenzorientierte Ausbildung bei der Fachassistenzkräfte lernen mitzuwirken, mit Pflegefachkräften zusammenzuarbeiten und eigenverantwortliche Tätigkeiten selbst auszuüben.

Ab 2027 wird die Pflegefachassistenz als bundesweit einheitlicher, geregelter Ausbildungsweg eingeführt und ersetzt perspektivisch die Altenpflegehilfeausbildung in diesem Bereich. Sie stärkt die Qualität der pflegerischen Versorgung durch eine kompetenzorientierte Ausbildung bei der Fachassistenzkräfte lernen mitzuwirken, mit Pflegefachkräften zusammenzuarbeiten und eigenverantwortliche Tätigkeiten selbst auszuüben.


Fachkräftesicherung in der Pflege

Das Thema Fachkräftesicherung in der Pflege ist durch den demografischen Wandel in der Bundesrepublik und auch durch die besondere Infrastruktur Brandenburgs als Flächenland ein immer zentraler werdendes Thema. Das Ministerium für Gesundheit und Soziales führte im Land Brandenburg in den Jahren 2023 -2024 einen Runden Tisch: Fachkräftesicherung in der Pflege nach dem SGB XI voranbringen durch. Ausgehend von diesen Ergebnissen wurde sich mit Akteuren aus der Landes- und der Pflegelandschaft zu den Schwerpunkten der Fachkräftesicherung in der Pflege im Rahmen der Vereinbarung Pakt für Pflege 2.0 verständigt, z. B.:

  • die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern,
  • die Bedeutung des Qualifikationsmix und den bedarfsorientierten Personaleinsatz in der Pflege mit Personal- und Organisationsentwicklung hervorzuheben,
  • Stärkung der Akademisierung in der Pflege,
  • Ausbau von Anwerbe- und Integrationsmaßnahmen sowie die stärkere Vernetzung zur nachhaltigen Gewinnung von Pflegefachpersonen.
Logo Pakt für Pflege

Das Thema Fachkräftesicherung in der Pflege ist durch den demografischen Wandel in der Bundesrepublik und auch durch die besondere Infrastruktur Brandenburgs als Flächenland ein immer zentraler werdendes Thema. Das Ministerium für Gesundheit und Soziales führte im Land Brandenburg in den Jahren 2023 -2024 einen Runden Tisch: Fachkräftesicherung in der Pflege nach dem SGB XI voranbringen durch. Ausgehend von diesen Ergebnissen wurde sich mit Akteuren aus der Landes- und der Pflegelandschaft zu den Schwerpunkten der Fachkräftesicherung in der Pflege im Rahmen der Vereinbarung Pakt für Pflege 2.0 verständigt, z. B.:

  • die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern,
  • die Bedeutung des Qualifikationsmix und den bedarfsorientierten Personaleinsatz in der Pflege mit Personal- und Organisationsentwicklung hervorzuheben,
  • Stärkung der Akademisierung in der Pflege,
  • Ausbau von Anwerbe- und Integrationsmaßnahmen sowie die stärkere Vernetzung zur nachhaltigen Gewinnung von Pflegefachpersonen.

Anwerbung und Integration internationaler Pflegefachkräfte

Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Pflege setzt Brandenburg gezielt auf die Gewinnung und Integration internationaler Pflegefachkräfte sowie Auszubildender. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg wurde das Fachkräfteportal „Arbeiten in der Pflege in Brandenburg“ entwickelt. 

Das Portal bietet internationalen Pflegekräften,  Ausbildungsinteressierten und Arbeitgebenden kompakte Informationen zu:

    • Arbeiten als Pflegefachkraft in Brandenburg
    • Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
    • Pflegefachkraftausbildung 
    • Stellen-, Ausbildungs- und Praktikumsangeboten
    • Leben und Arbeiten in Brandenburg

 Arbeitgeber erhalten zugleich Unterstützung bei Rekrutierung, Anerkennung und Integration. 

Brandenburger Weg - Fachkräfte für die Region

Anwerbung und Integration internationaler Pflegefachkräfte

Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Pflege setzt Brandenburg gezielt auf die Gewinnung und Integration internationaler Pflegefachkräfte sowie Auszubildender. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg wurde das Fachkräfteportal „Arbeiten in der Pflege in Brandenburg“ entwickelt. 

Das Portal bietet internationalen Pflegekräften,  Ausbildungsinteressierten und Arbeitgebenden kompakte Informationen zu:

    • Arbeiten als Pflegefachkraft in Brandenburg
    • Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
    • Pflegefachkraftausbildung 
    • Stellen-, Ausbildungs- und Praktikumsangeboten
    • Leben und Arbeiten in Brandenburg

 Arbeitgeber erhalten zugleich Unterstützung bei Rekrutierung, Anerkennung und Integration. 


Transfer und Vernetzung

Seit 2018 fördert der Pakt für Pflege das Projekt „Transfer und Vernetzung“. Durch diese einmalige Kampagne werden die einzelnen Beteiligten der brandenburgischen Pflegewelt miteinander verknüpft, informiert und gestärkt. Jährliche Fachtagungen, gezielte Online-Veranstaltungen zu aktuellen Themen, Newsletter und Flyer, unter anderem zur Ausbildungsförderung und –gestaltung, wurden und werden über unseren Projektpartner erarbeitet. Die Publikationen finden Sie zum Selbstdruck oder Bestellen unter PUBLIKATIONEN.

Das Projekt ist zum 31.12.2025 ausgelaufen, soll perspektivisch aber weitergeführt werden.

Seit 2018 fördert der Pakt für Pflege das Projekt „Transfer und Vernetzung“. Durch diese einmalige Kampagne werden die einzelnen Beteiligten der brandenburgischen Pflegewelt miteinander verknüpft, informiert und gestärkt. Jährliche Fachtagungen, gezielte Online-Veranstaltungen zu aktuellen Themen, Newsletter und Flyer, unter anderem zur Ausbildungsförderung und –gestaltung, wurden und werden über unseren Projektpartner erarbeitet. Die Publikationen finden Sie zum Selbstdruck oder Bestellen unter PUBLIKATIONEN.

Das Projekt ist zum 31.12.2025 ausgelaufen, soll perspektivisch aber weitergeführt werden.


Projekt „Neksa+ – Neue Konzepte sicher anwenden“

Ebenfalls über den Pakt für Pflege gefördert wird das Begleitprojekt Neksa+. Die Projektgruppe aus Mitarbeitenden der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (b-tu) und der Technischen Universität Dresden verfolgt das Ziel, die Inhalte der generalistischen Pflegeausbildung so praxisnah wie möglich den Ausbildungsverantwortlichen zu vermitteln. Vor dem Hintergrund pflegerischer, berufspädagogischer und pflegedidaktischer Herausforderungen begleitet das Projekt die curriculare Entwicklungsarbeit an den Pflegeschulen.

Seit 2018 hat das Projekt zahlreiche Handreichungen veröffentlicht, welche hier abgerufen und bestellt werden können:

Ebenfalls über den Pakt für Pflege gefördert wird das Begleitprojekt Neksa+. Die Projektgruppe aus Mitarbeitenden der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (b-tu) und der Technischen Universität Dresden verfolgt das Ziel, die Inhalte der generalistischen Pflegeausbildung so praxisnah wie möglich den Ausbildungsverantwortlichen zu vermitteln. Vor dem Hintergrund pflegerischer, berufspädagogischer und pflegedidaktischer Herausforderungen begleitet das Projekt die curriculare Entwicklungsarbeit an den Pflegeschulen.

Seit 2018 hat das Projekt zahlreiche Handreichungen veröffentlicht, welche hier abgerufen und bestellt werden können:


Berufsbegleitende Ausbildung

Sie möchten sich beruflich neu orientieren oder suchen eine flexible Ausbildungsmöglichkeit in der Pflege? Ob Quereinstieg, Weiterbildung oder berufsbegleitende und Teilzeitausbildung. Nutzen Sie Ihre Chance und gestalten Sie aktiv die Pflege von morgen mit!

Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten:

Sie möchten sich beruflich neu orientieren oder suchen eine flexible Ausbildungsmöglichkeit in der Pflege? Ob Quereinstieg, Weiterbildung oder berufsbegleitende und Teilzeitausbildung. Nutzen Sie Ihre Chance und gestalten Sie aktiv die Pflege von morgen mit!

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