Hauptmenü

Staatssekretärin Dr. Haase begrüßt Erstsemester der Medizinischen Hochschule Brandenburg

- Erschienen am 02.10.2026 - Presemitteilung 093/2026

Dringend benötigter Nachwuchs für die Sicherung der Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg: Gesundheitsstaatssekretärin Dr. Friedrike Haase hat heute die neuen Medizin- und Psychologiestudierenden an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) begrüßt. Zum Wintersemester 2026/2027 wurden 166 Studierende neu aufgenommen. Insgesamt sind derzeit 1361 Studierende an der MHB eingeschrieben.

Gesundheitsstaatssekretärin Dr. Friederike Haase: „Die Ausbildung neuer Fachärzte ist ein immens wichtiger Schritt zur Bekämpfung des Ärztemangels, vor allem in ländlichen Regionen. Die Medizinische Hochschule Brandenburg leistet mit ihren Studiengängen einen wesentlichen Beitrag zur Neugewinnung hochqualifizierter Fachkräfte im Gesundheitswesen und trägt damit zur Sicherstellung einer verlässlichen Gesundheitsversorgung in unserem Land bei. Wir wünschen den Fachärztinnen und Fachärzten von morgen viel Erfolg bei ihrem ebenso wichtigen wie herausfordernden Studium und hoffen, dass sie sich später auch hier beruflich niederlassen werden.“

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) wurde 2014 gegründet. Die staatlich anerkannte Universität in kommunaler und gemeinnütziger Trägerschaft verfügt über Standorte in Brandenburg an der Havel, Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin), Bernau (Barnim) und Rüdersdorf (Märkisch-Oderland). Die Hochschule kooperiert mit mehr als 30 Lehrkrankenhäusern und Lehrpraxen im Land Brandenburg und steht für eine praxisnahe, patientenorientierte und forschungsbasierte Ausbildung.

Von den neu aufgenommenen Studierenden an der MHB sind unter anderem 84 für den Studiengang Medizin eingeschrieben, 69 für den Studiengang Psychologie.

Darüber hinaus bietet die MHB seit dem Sommersemester 2024 das erste staatlich anerkannte Zahnmedizin-Studium im Land Brandenburg an. Jährlich nehmen seitdem rd. 50 Studierende ihr zahnmedizinisches Studium dort auf.

Die MHB verfolgt das Ziel, Ärztinnen und Ärzte für die Versorgung im Land Brandenburg auszubilden und langfristig an die Region zu binden. Erst kürzlich wurde ihr als erster nichtstaatlicher Hochschule im Land das Promotions- und Habilitationsrecht verliehen.

Neben der Lehre engagiert sich die Hochschule in der Versorgungsforschung, der Psychotherapie-forschung und in interdisziplinären Projekten zur Verbesserung der medizinischen und psychologischen Versorgung im ländlichen Raum.

Die MHB leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen Brandenburgs und gilt als Modellprojekt für praxisorientierte, regionale Hochschulentwicklung in Deutschland.