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Landfrauen Hönow

Der nächste Termin seines dauerhaften Besuchsformats „Festgehalten – was uns zusammenhält“ führte Brandenburgs Minister für gesellschaftlichen Zusammenhalt René Wilke in die Gemeinde Hoppegarten, genauer zu den Landfrauen nach Hönow.

Das Foto zeigt Minister Wilke und ein Foto der Landfrauen Hönow

Der nächste Termin seines dauerhaften Besuchsformats „Festgehalten – was uns zusammenhält“ führte Brandenburgs Minister für gesellschaftlichen Zusammenhalt René Wilke in die Gemeinde Hoppegarten, genauer zu den Landfrauen nach Hönow.


Das Minister-Bild

Mit Herz und Hand für die Heimat: Die Landfrauen Hönow gehören zum Dorf wie Kirche, Feuerwehr und Schützenverein. Im Auftrag des Zusammenhalts engagieren sie sich ehrenamtlich für eine positive Dorfentwicklung und einen lebenswerten ländlichen Raum. Sie erhalten fast vergessene Traditionen und beleben alte Brauchtümer neu. Ihre Devise: Selbst anpacken und gestalten statt abwarten und einfach passieren lassen! Einen Eindruck und erste Gedanken zu seinem Besuch bei den Landfrauen Hönow teilt Minister für gesellschaftlichen Zusammenhalt René Wilke mit diesem Foto und seiner Sprachnachricht

Mit Herz und Hand für die Heimat: Die Landfrauen Hönow gehören zum Dorf wie Kirche, Feuerwehr und Schützenverein. Im Auftrag des Zusammenhalts engagieren sie sich ehrenamtlich für eine positive Dorfentwicklung und einen lebenswerten ländlichen Raum. Sie erhalten fast vergessene Traditionen und beleben alte Brauchtümer neu. Ihre Devise: Selbst anpacken und gestalten statt abwarten und einfach passieren lassen! Einen Eindruck und erste Gedanken zu seinem Besuch bei den Landfrauen Hönow teilt Minister für gesellschaftlichen Zusammenhalt René Wilke mit diesem Foto und seiner Sprachnachricht

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Im Sinne der Barrierefreiheit – Transkript

Hönow. Eine Brandenburger Kommune, ganz ganz nah an Berlin. Stark wachsend in den vergangenen Jahren und trotzdem mit Menschen, die dort identitätsstiftend arbeiten, dafür sorgen, dass neue und alteingesessene zusammenfinden können und sich für Zusammenhalt und gemeinsames Gestalten des Ortes einsetzen. Und diese Menschen nennen sich „Landfrauen“. Landmänner sind auch mit dabei. Mehr dazu dann im Recap.

Hönow. Eine Brandenburger Kommune, ganz ganz nah an Berlin. Stark wachsend in den vergangenen Jahren und trotzdem mit Menschen, die dort identitätsstiftend arbeiten, dafür sorgen, dass neue und alteingesessene zusammenfinden können und sich für Zusammenhalt und gemeinsames Gestalten des Ortes einsetzen. Und diese Menschen nennen sich „Landfrauen“. Landmänner sind auch mit dabei. Mehr dazu dann im Recap.


Der Rückblick

Was Minister Wilke vor Ort besonders überrascht, berührt oder irritiert hat? Was er aus diesen Terminen für sich, die Menschen in Brandenburg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt mitnimmt? Einige Tage nach den Besuchsterminen und mit etwas Zeit zur Reflexion berichtet er über seine Begegnungen.

Was Minister Wilke vor Ort besonders überrascht, berührt oder irritiert hat? Was er aus diesen Terminen für sich, die Menschen in Brandenburg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt mitnimmt? Einige Tage nach den Besuchsterminen und mit etwas Zeit zur Reflexion berichtet er über seine Begegnungen.

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Im Sinne der Barrierefreiheit – Transkript

Ich war in Hönow, das kannte ich vorher als S-Bahn-Haltestellen-Endziel, und war dort bei den Landfrauen. Und es ging um Zusammenhalt an einem Ort, der sich beständig verändert.

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HERAUSFORDERUNGEN

Es gibt ja rund um Berlin durchaus ein paar Städte, die man manchmal so als Schlafstädte bezeichnet. Orte, wo Menschen hingezogen sind, weil sie so nah an Berlin sein wollen, dass sie sich fast fühlen wie in Berlin, manche Nachteile von Berlin aber nicht haben und manche Vorteile von Brandenburg haben.

Und solche Orte können sich dann zu Orten entwickeln, wo relativ wenig Eigenleben ist, weil sich Menschen nur dafür dort aufhalten, dass sie dort schlafen und das Sozialleben aber in Berlin stattfindet, aber in Hönow ist das nicht so. In Hönow, auch wenn das so nah dran ist an Berlin, aber natürlich in Brandenburg, hat sich ein eigenes Dorfleben - wie die Landfrauen dort sagen - entwickelt, durch viele kleine Vereine und Akteure, die manchmal zusammen, manchmal auch getrennt voneinander Dinge veranstalten und dafür sorgen, dass die Menschen zusammenkommen können und sich kennenlernen können. In der Gruppe, die ich da kennengelernt habe, waren Menschen, die schon länger in Hönow leben und auch welche, die erst seit relativ kurzer Zeit dort sind.

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ERKENNTNISSE 

Also die Menschen, die ich da getroffen habe, denen war das enorm wichtig, dass es Angebote zum Zusammenkommen gibt. Und denen ist auch wichtig, dass der Ort das hat. Das waren ganz engagierte Menschen, denen, ja, da viel dranliegt und die auch Zusammenhalt verspüren, aber durch ihr eigenes Tun.

Und auch dort kam wieder auf, dass sie diese Verbundenheit mit anderen Menschen vor allen Dingen durch auch die örtlichen Aktivitäten, die sie selbst entfalten, verspüren. Und dass ein ganz wichtiger Baustein ist, dass sie es selber machen, dass sie Teil davon sind, dass sie am Ende, wenn eine Veranstaltung auch gelobt wird - oder es auch das eine oder andere an Hinweisen gibt - Das waren sie, die das gemacht haben, und dass sie nicht einfach als Kundinnen und Kunden dahin gehen, sondern als Macherinnen und Macher.

Das fand ich erneut sehr beeindruckend. Und eine Frau, die erst vor relativ kurzer Zeit hinzugegezogen ist, die stand einfach vor der Frage, ob es ihr so geht wie manchen, dass sie auch so Einsamkeit verspürt, ist jetzt im Ruhestand, hat sich diesen Ort ausgesucht und hatte davor auch Sorgen, hat dann aber selber sehr viel getan, um Anschluss zu finden.

Und ist auch aktiv auf einer Plattform "Gemeinsam Erleben", nennt sich die, die kannte ich vorher auch nicht. Wo Menschen auch bundesweit sich zu Aktivitäten zusammenfinden können, Ausflüge miteinander machen und so weiter. Die kennen sich vorher nicht und lernen sich dann da kennen. Aber wissen ja, alle, die daran teilnehmen, nehmen daran teil, um andere Menschen kennenzulernen, mit denen eine Aktivität zusammen zu machen. Und ja, sie ist da ganz begeistert von und ist also im Ort engagiert, aber auch darüber hinaus.

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HEMAT

Die Landfrauen, das bedeutet schon auch Heimatverbundenheit. Es bedeutet auch ein bisschen Wert legen auf bestimmte Traditionen. Erntedankfest, ne? Auch durchaus Bezüge zur Landwirtschaft - nicht, weil die jetzt alle in der Landwirtschaft tätig wären, das ist gar nicht der Fall - aber einfach aus Kulturgutpflege für den Ort in dem Falle, also das Dorf.

Und es sind solche Dinge wie: Walpurgisnacht, jetzt gerade hat ein Erntedankfest stattgefunden. Es sind gemeinsame Aktivitäten, wo sie zusammenkommen und auch Dinge basteln, Kuchen backen, auch andere Veranstaltungen im Ort begleiten, also ganz unterschiedliche Dinge. Aber es hat schon im Kern etwas zu tun mit einer Ortsverbundenheit und mit Dingen, die man mit den eigenen Händen macht, also, sehr geerdet, würde ich sagen im besten Sinne.

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FOTOS

Das ja, das war die Bewerbung für das Erntedankfest und ich kam direkt einen Tag nach dem Erntedankfest. Und man - also es gab jetzt kaum Gelegenheit zum zum Fotografieren, weil wir in einem Raum saßen in dem Gemeindenhaus und uns unterhalten haben. Aber was man auf den wenigen Bildern sieht, ist der Platz, einen Tag, nach dem genau auf diesem Platz sehr, sehr viele Menschen waren und dort ein Erntedankfest gefeiert haben. Man sieht noch das Zelt, was dann bald abgebaut sein wird, aber was eben an dem Tag davor für die Veranstaltung gedient hat und so.

Und die drei Frauen sind drei von den sehr vielen, die dort aktiv sind. Übrigens sind es auch Männer, die bei den Landfrauen tätig sein dürfen und auch zum Teil tätig sind. Ja, man sieht ein ganz typisches Setting für - also ich verbinde das auch total mit Erntedankfest und mit Ortsteilen in unserem Bundesland und deswegen fanden wir das ganz geeignet als Motiv.

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[GLITCH/UNTERBRECHUNG]

Wir haben jetzt eine kurze Pause. Aber keine Sorge, es geht auf jeden Fall weiter, liegt einfach an der Terminlage jetzt der nächsten Tage und Wochen und Plenum und ein paar andere Sachen, die uns da jetzt sehr binden. Aber es geht weiter und wir wollen diese Zeit nutzen für euer Feedback. Sollen wir weitermachen? In Klammern: Machen wir sowieso!

Aber vielleicht wollt ihr etwas anders haben? Ich habe schon mitbekommen, kurze Sprachnachrichten mögt ihr mehr, versuch' ich darauf zu achten. Bei den Videos hier auch gerne Feedback, ob ihr andere Fragen vielleicht habt. Also wenn ihr irgendwie Ideen, Hinweise, Anregungen habt, gerne her damit und dann gucken wir, ob wir was damit anfangen können. Und dann sehen wir uns zwischendurch trotzdem, aber bis zum nächsten "Festgehalten" dauert es ein kleines Bisschen. Aber es wird genug Gelegenheiten dazwischen geben für Anderes. Bis bald.

Ich war in Hönow, das kannte ich vorher als S-Bahn-Haltestellen-Endziel, und war dort bei den Landfrauen. Und es ging um Zusammenhalt an einem Ort, der sich beständig verändert.

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HERAUSFORDERUNGEN

Es gibt ja rund um Berlin durchaus ein paar Städte, die man manchmal so als Schlafstädte bezeichnet. Orte, wo Menschen hingezogen sind, weil sie so nah an Berlin sein wollen, dass sie sich fast fühlen wie in Berlin, manche Nachteile von Berlin aber nicht haben und manche Vorteile von Brandenburg haben.

Und solche Orte können sich dann zu Orten entwickeln, wo relativ wenig Eigenleben ist, weil sich Menschen nur dafür dort aufhalten, dass sie dort schlafen und das Sozialleben aber in Berlin stattfindet, aber in Hönow ist das nicht so. In Hönow, auch wenn das so nah dran ist an Berlin, aber natürlich in Brandenburg, hat sich ein eigenes Dorfleben - wie die Landfrauen dort sagen - entwickelt, durch viele kleine Vereine und Akteure, die manchmal zusammen, manchmal auch getrennt voneinander Dinge veranstalten und dafür sorgen, dass die Menschen zusammenkommen können und sich kennenlernen können. In der Gruppe, die ich da kennengelernt habe, waren Menschen, die schon länger in Hönow leben und auch welche, die erst seit relativ kurzer Zeit dort sind.

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ERKENNTNISSE 

Also die Menschen, die ich da getroffen habe, denen war das enorm wichtig, dass es Angebote zum Zusammenkommen gibt. Und denen ist auch wichtig, dass der Ort das hat. Das waren ganz engagierte Menschen, denen, ja, da viel dranliegt und die auch Zusammenhalt verspüren, aber durch ihr eigenes Tun.

Und auch dort kam wieder auf, dass sie diese Verbundenheit mit anderen Menschen vor allen Dingen durch auch die örtlichen Aktivitäten, die sie selbst entfalten, verspüren. Und dass ein ganz wichtiger Baustein ist, dass sie es selber machen, dass sie Teil davon sind, dass sie am Ende, wenn eine Veranstaltung auch gelobt wird - oder es auch das eine oder andere an Hinweisen gibt - Das waren sie, die das gemacht haben, und dass sie nicht einfach als Kundinnen und Kunden dahin gehen, sondern als Macherinnen und Macher.

Das fand ich erneut sehr beeindruckend. Und eine Frau, die erst vor relativ kurzer Zeit hinzugegezogen ist, die stand einfach vor der Frage, ob es ihr so geht wie manchen, dass sie auch so Einsamkeit verspürt, ist jetzt im Ruhestand, hat sich diesen Ort ausgesucht und hatte davor auch Sorgen, hat dann aber selber sehr viel getan, um Anschluss zu finden.

Und ist auch aktiv auf einer Plattform "Gemeinsam Erleben", nennt sich die, die kannte ich vorher auch nicht. Wo Menschen auch bundesweit sich zu Aktivitäten zusammenfinden können, Ausflüge miteinander machen und so weiter. Die kennen sich vorher nicht und lernen sich dann da kennen. Aber wissen ja, alle, die daran teilnehmen, nehmen daran teil, um andere Menschen kennenzulernen, mit denen eine Aktivität zusammen zu machen. Und ja, sie ist da ganz begeistert von und ist also im Ort engagiert, aber auch darüber hinaus.

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HEMAT

Die Landfrauen, das bedeutet schon auch Heimatverbundenheit. Es bedeutet auch ein bisschen Wert legen auf bestimmte Traditionen. Erntedankfest, ne? Auch durchaus Bezüge zur Landwirtschaft - nicht, weil die jetzt alle in der Landwirtschaft tätig wären, das ist gar nicht der Fall - aber einfach aus Kulturgutpflege für den Ort in dem Falle, also das Dorf.

Und es sind solche Dinge wie: Walpurgisnacht, jetzt gerade hat ein Erntedankfest stattgefunden. Es sind gemeinsame Aktivitäten, wo sie zusammenkommen und auch Dinge basteln, Kuchen backen, auch andere Veranstaltungen im Ort begleiten, also ganz unterschiedliche Dinge. Aber es hat schon im Kern etwas zu tun mit einer Ortsverbundenheit und mit Dingen, die man mit den eigenen Händen macht, also, sehr geerdet, würde ich sagen im besten Sinne.

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FOTOS

Das ja, das war die Bewerbung für das Erntedankfest und ich kam direkt einen Tag nach dem Erntedankfest. Und man - also es gab jetzt kaum Gelegenheit zum zum Fotografieren, weil wir in einem Raum saßen in dem Gemeindenhaus und uns unterhalten haben. Aber was man auf den wenigen Bildern sieht, ist der Platz, einen Tag, nach dem genau auf diesem Platz sehr, sehr viele Menschen waren und dort ein Erntedankfest gefeiert haben. Man sieht noch das Zelt, was dann bald abgebaut sein wird, aber was eben an dem Tag davor für die Veranstaltung gedient hat und so.

Und die drei Frauen sind drei von den sehr vielen, die dort aktiv sind. Übrigens sind es auch Männer, die bei den Landfrauen tätig sein dürfen und auch zum Teil tätig sind. Ja, man sieht ein ganz typisches Setting für - also ich verbinde das auch total mit Erntedankfest und mit Ortsteilen in unserem Bundesland und deswegen fanden wir das ganz geeignet als Motiv.

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[GLITCH/UNTERBRECHUNG]

Wir haben jetzt eine kurze Pause. Aber keine Sorge, es geht auf jeden Fall weiter, liegt einfach an der Terminlage jetzt der nächsten Tage und Wochen und Plenum und ein paar andere Sachen, die uns da jetzt sehr binden. Aber es geht weiter und wir wollen diese Zeit nutzen für euer Feedback. Sollen wir weitermachen? In Klammern: Machen wir sowieso!

Aber vielleicht wollt ihr etwas anders haben? Ich habe schon mitbekommen, kurze Sprachnachrichten mögt ihr mehr, versuch' ich darauf zu achten. Bei den Videos hier auch gerne Feedback, ob ihr andere Fragen vielleicht habt. Also wenn ihr irgendwie Ideen, Hinweise, Anregungen habt, gerne her damit und dann gucken wir, ob wir was damit anfangen können. Und dann sehen wir uns zwischendurch trotzdem, aber bis zum nächsten "Festgehalten" dauert es ein kleines Bisschen. Aber es wird genug Gelegenheiten dazwischen geben für Anderes. Bis bald.