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Nach Hitzesommer 2026: Brandenburg sorgt vor

- Erschienen am 17.09.2026 - Presemitteilung 088/2026

Brandenburg stellt sich auf die steigenden Temperaturen ein und bereitet sich auf häufiger auftretende Hitze vor. 

Hinter Deutschland liegt ein Hitzesommer mit Rekordtemperaturen. Auch das Land Brandenburg steht deshalb vor der Herausforderung, die gesundheitlichen Folgen zunehmender Hitze wirksam zu begrenzen. Mit dem aktuellen Bericht zum Fortschritt der Hitzeaktionsplanung ziehen das Gesundheits- und das Klimaschutzministerium Bilanz über bereits umgesetzte Maßnahmen und zeigen auf, wie die Vorsorge im Land weiterentwickelt wird.

Neue Wärmebelastungskarten für alle Kommunen und ein Dashboard zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz liefern dabei wichtige Grundlagen für gezielte Schutzmaßnahmen. Zugleich werden konkrete Hitzeschutzmaßnahmen vor Ort weiterentwickelt – von der Gebäudekühlung über Trinkbrunnen bis zu Schutzangeboten für besonders gefährdete Menschen.

Gesundheitsminister René Wilke: „Brandenburg ist eines der am stärksten von Hitze betroffenen Bundesländer, zugleich haben wir einen der höchsten Altersdurchschnitte bundesweit. Beide Entwicklungen werden sich allen Prognosen zufolge künftig verstärken. Allein deshalb sind wirksame, flächendeckende Hitzeschutzmaßnahmen für den Gesundheitsschutz der Brandenburger Bevölkerung unerlässlich. Der Fortschrittsbericht zeigt, dass wir beim Thema Hitzeschutz in Brandenburg schon viel erreicht, aber auch noch einen langen Weg zu gehen haben. Alle Akteurinnen und Akteure müssen in engem Zusammenspiel weiterhin an dieser Gemeinschaftsaufgabe arbeiten, denn ein effektiver und effizienter Hitzeschutz ist eine der zentralen gesundheitspolitischen Aufgaben unserer Zeit.“ 

Wirtschafts- und Klimaministerin Martina Klement: „Deutschland hat einen Hitzesommer hinter sich – und Brandenburg im Besonderen. Wir können die Temperaturen nicht herunterregeln, aber wir können dafür sorgen, dass unser Land mit den Folgen besser umgehen kann. Für effektiven Hitzeschutz brauchen wir konkrete Lösungen vor Ort: verlässliche Daten, klimaangepasste Städte und Gemeinden, widerstandsfähige Infrastruktur und gute Bedingungen für Unternehmen und Beschäftigte. Mit unseren Wärmebelastungskarten schaffen wir dafür eine wichtige Grundlage. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen nicht erst handeln, wenn die nächste Hitzewelle da ist. Wir wollen Brandenburg heute so aufstellen, dass es auch morgen ein guter Ort zum Leben, Arbeiten und Wirtschaften bleibt.“

Der Hitzeschutz ist eine der zentralen Aufgaben in der Klimaanpassungsstrategie, die von der Landesregierung im Jahr 2023 beschlossen wurde und mit der sich das Land umfassend und ressortübergreifend auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten will. Grundlage der Hitzevorsorge im Land bildet das 2022 vom Gesundheits- und Klimaschutzministerium veröffentlichte Gutachten Hitzeaktionsplan für Brandenburg.

Weitere Hitzeschutz-Akteure aus allen Lebensbereichen können sich jederzeit am Zentralen Netzwerk Hitzeschutz beteiligen und sind herzlich willkommen. Nähere Informationen erteilt die Fachstelle des Zentralen Netzwerks unter der E-Mail-Adresse brandenburg@hitzeaktionsplan.de

Link zum Fortschrittsbericht zur Hitzeaktionsplanung im Land Brandenburg:
https://masgz.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/260907-Hitzeaktionsplanung_barrierefrei.pdf

Link zu Aktivitäten des Zentralen Netzwerkes Hitzeschutz: Hitzeaktionsplan für Brandenburg
https://masgz.brandenburg.de/masgz/de/themen/gesundheit/umweltbezogener-gesundheitsschutz/hitzeaktionsplan/zentrales-netzwerk/

Link zum Download Gutachten Hitzeaktionsplan für Brandenburg
https://masgz.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/HAP%20Brandenburg_22sept2022.pdf

Link zum Wärmebelastungsindex für Kommunen
https://data.geobasis-bb.de/geofachdaten/Klimaanpassung/W%c3%a4rmebelastungsindex/